Die betriebliche Altersversorgung – Durchführungswege

Derzeit gibt es fünf verschiedene Finanzierungsarten für eine betriebliche Altersvorsorge. Diese fünf Durchführungswege lassen sich wie folgt untergliedern in zwei Arten unterteilen:

  • Bei der einen Art schließt der Arbeitgeber für seinen Arbeitnehmer eine Versicherung ab, beispielsweise bei einer Bank oder einer Versicherung, mit allen daraus entstehenden Problemen.
  • In der anderen Variante bildet das Unternehmen innerhalb des Betriebs Rückstellungen und Kapital für eine Betriebsrente, oder finanziert die Ansprüche über Zuwendungen an eine pauschal dotierte Unterstützungskasse. Auch können das Unternehmen und die Unterstützungskasse nun entscheiden, ob das Geld im Betrieb verbleibt und dort „arbeitet“, oder ob es z.B. in Sachwerte investiert wird.

In allen Fällen können die Beiträge steuerlich geltend gemacht werden und senken so die Steuerlast. Fachlich fundierte Beratung ist nötig, um zur individuellen Situation eines jeden Unternehmens den passenden Durchführungsweg auszuwählen.

Ist die DWW-Konzeptberatung für mich interessant?

Eine erste Antwort auf diese Frage liefert der folgende Schnell-Check. Trifft einer oder mehrere der genannten Fälle auf Sie bzw. Ihr Unternehmen zu, können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen, und ein unverbindliche Beratungsgespräch vereinbaren!

Die Checkliste zur betrieblichen Altersvorsorge
  Ein Geschäftsführer (auch GGF, Personengesellschafter oder Einzelunternehmer) hat keine eigene bAV.
  Ein Gesellschafter (auch Personengesellschafter oder Einzelunternehmer) oder dessen Angehörige haben keine Anwartschaften auf bAV aus seinem Unternehmen.
  Ein GGF ist höchstens 55 Jahre alt und hat keine Pensionszusage in seinem Unternehmen.
  Ein Geschäftsführer erreicht in Kürze das Pensionsalter, hat aber keine oder nur ungenügende Finanzmittel für seine Pensionszusage.
  Ein Geschäftsführer hat noch zirka fünf Jahre bis zum Pensionsalter und will die Finanzierung seiner Pensionszusage endlich wirklich absichern und schützen.
  Geschäftsführer, leitende Mitarbeiter oder Führungskräfte sind unverheiratet.
  Ein Berater empfiehlt den Abschluss einer Rückdeckungsversicherung für die Finanzierung einer Pensionszusage.
  Ein Berater drängt auf die unbedingte Auslagerung der Pensionszusage – insbesondere auch wegen angeblicher Insolvenzgefahr durch BilMoG-Regelungen (Bilanzmodernisierungsgesetz).
  Ein Berater empfiehlt Pensionsfonds für bestehende oder neue bAV.
  Die Entgeltumwandlung wird nur von wenigen Mitarbeitern genutzt.
  Mitarbeiter investieren weniger als 4 % ihres Bruttogehaltes in Entgeltumwandlung.
  Die Entgeltumwandlung wird über Versicherungslösungen angeboten (DV, PK, PF oder rückgedeckte UK).
  Im Unternehmen sind 450-EUR-Kräfte beschäftigt.
  Im Unternehmen werden vermögenswirksame Leistungen angeboten.
  Im Unternehmen fallen häufig Überstunden an.
  Der Geschäftsführung oder einzelnen Mitarbeitern werden Tantiemen oder Boni gezahlt.
  Das Unternehmen beschäftigt Zeit- bzw. Saisonarbeiter oder regelmäßig „Fremddienstleister“(Freiberufler).

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